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UNESCO
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Die UNESCO (von englisch United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization), fĂźr Ăsterreich und Schweiz Organisation der Vereinten Nationen fĂźr Erziehung, Wissenschaft und Kultur,cite-ref-1[1]cite-ref-2[2] in Deutschland Organisation der Vereinten Nationen fĂźr Bildung, Wissenschaft und Kultur,cite-ref-3[3] ist eine Internationale Organisation und gleichzeitig eine der 17 rechtlich selbstständigen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. Sie hat ihren Sitz in Paris (Frankreich). Seit der RĂźckkehr der USA im Sommer 2023 hat die UNESCO 197 Mitgliedstaaten und zwĂślf assoziierte Mitglieder (Stand Oktober 2023).
Contents
⢠Aufgaben
⢠Erziehung
⢠Wissenschaften
⢠Kultur
⢠Medienpolitik
⢠Geschichte
⢠Vorgeschichte
⢠Generalkonferenz
⢠Exekutivrat
⢠Sekretariat
⢠UNESCO-Regionen
⢠Preise
⢠Siehe auch
⢠Dokumentarfilme
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Aufgaben
Zu den Aufgabengebieten der UNESCO gehĂśren die FĂśrderung von Erziehung, Wissenschaft und Kultur sowie Kommunikation und Information. Ihr GrĂźndungsvertrag wurde am 16. November 1945 von 37 Staaten in London unterzeichnet und trat am 4. November 1946 nach der Ratifikation durch 20 Staaten in Kraft. Erster Generaldirektor war Julian Huxley.
Aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges zogen die GrĂźndungsstaaten die folgende Lehre:
âEin ausschlieĂlich auf politischen und wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhender Friede kann die einmĂźtige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der VĂślker der Welt nicht finden. Friede muss â wenn er nicht scheitern soll â in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden.â
Weiter aus der Präambel der Verfassung der UNESCO:
âDa Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.â
Erziehung
efaIm Bereich der Erziehung hat die UNESCO die Verantwortung fĂźr das Ziel 4 (inklusive, gerechte und hochwertige Bildung fĂźr alle, englisch Education For All, EFA) der Ziele fĂźr nachhaltige Entwicklung (SDGs) Ăźbernommen.cite-ref-4[4]
Auch die Gesundheitserziehung zur Drogen- und AIDS-Prävention sowie der Wiederaufbau des Bildungswesens in Katastrophen- und Krisengebieten gehÜren zum Wirkungsfeld. Die UNESCO setzt sich auch fßr eine demokratische Erziehung auf Basis der Menschenrechte ein.
AuĂerdem entwickelte die UNESCO mit der ISCED (International Standard Classification of Education) eine Klassifikation zur Charakterisierung von Schulsystemen.
Wichtiger Bestandteil der Arbeit der UNESCO ist die Organisation interregionaler und internationaler Konferenzen zum Thema Bildung/Erziehung wie etwa die Konferenz zur Erwachsenenbildung CONFINTEA.
Zum Aufgabenbereich der UNESCO gehĂśren zudem das UNESCO-Schulprojekt und die UNESCO-LehrstĂźhle.
Die UNESCO koordinierte auch die UN-Dekade Bildung fĂźr nachhaltige Entwicklung (2005â2014).
Wissenschaften
Im wissenschaftlichen Bereich fĂśrdert die UNESCO vorrangig die zwischenstaatliche Zusammenarbeit in der Ozeanographie, Hydrologie, Geologie und Umweltwissenschaften mit dem Hauptziel des Erhalts der biologischen Arten und der Trinkwasserressourcen.
Die Folgen des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts der Biowissenschaften haben den Bedarf an international ßbereinstimmenden Werten, Grundsätzen und Normen der Bioethik erhÜht.cite-ref-5[5] Die UNESCO hat darauf reagiert und in den vergangenen Jahren drei vÜlkerrechtlich nicht bindende Erklärungen im Bereich von Wissenschaft und Menschenrechten ausarbeiten lassen, die von der Generalkonferenz jeweils einstimmig verabschiedet wurden:
⢠Allgemeine Erklärung ßber das menschliche Genom und Menschenrechte (1997)
⢠Internationale Erklärung ßber humangenetische Daten (2003)
⢠Allgemeine Erklärung ßber Bioethik und Menschenrechte (2005)
Kultur
Die UNESCO betraut die Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten von 1954, das wichtigste Werkzeug zur Bewahrung von Kulturgut, und das Ăbereinkommen Ăźber MaĂnahmen zum Verbot und zur VerhĂźtung der unzulässigen Einfuhr, Ausfuhr und Ăbereignung von Kulturgut von 1970, das Werkzeug gegen PlĂźnderung. 2001 entstand die Konvention zum Schutz des Kulturerbes unter Wasser, womit eine wichtige LĂźcke im geographischen Abdeckungsgebiet der Haager Konvention geschlossen wurde.
Das Welterbekomitee der UNESCO verwaltet das Welterbe der Menschheit (Welterbekonvention von 1972), welches eine besondere Auszeichnung mit Bewahrungspflicht darstellt. Es setzt sich aus dem Weltkultur- und Weltnaturerbe zusammen, womit die UNESCO ihre Agenden auch in den Bereich der Landschaften und Naturgebilde ausdehnte (entsprechend dem Begriff des Naturdenkmals). Hinsichtlich KulturgĂźterschutz besteht eine enge Partnerschaft zwischen der UNESCO und Blue Shield International.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7] Da bei vielen Kriegen und Unruhen die Bewegungsfreiheit des Vereinte-Nationen-Personals wegen Sicherheitsbedenken deutlich eingeschränkt ist, wird Blue Shield aufgrund seiner Struktur als besonders geeignet angesehen, um flexibel und autonom in bewaffneten Konflikten zu handeln. Das betrifft auch die Zusammenarbeit der UNESCO mit Blue Shield zur Erhebung von zu schĂźtzendem Kulturgut, die Erstellung von âNo-strike listsâ, die VerknĂźpfung ziviler und militärischer Strukturen und die Ausbildung von lokalem militärischen Personal hinsichtlich Schutz von Kulturgut.cite-ref-8[8]cite-ref-9[9]cite-ref-10[10] Schon 1970 wurde das Programm Man and Biosphere (MAB) ins Leben gerufen, welches die enge Verflechtung von Kulturleistungen und Umwelt betont. Zu diesem Programm gehĂśren auch die Biosphärenreservate als Modellregionen. Daher ist die UNESCO auch im Umwelt- und Naturschutz engagiert, in Folge des Programms entstanden wichtige weltweite Konventionen, etwa Ăźber die biologische Vielfalt (Biodiversität).
1982 wurde bei der UNESCO-Weltkulturkonferenz Mondiacult in Mexiko ein erneut âerweiterter Kulturbegriffâ festgeschrieben. Die 126 Teilnehmer-Staaten nahmen damit eine konzeptionelle Entwicklung zur Kenntnis; im Grunde ging es darum, den elitären, bildungsbĂźrgerlichen Kulturbegriff und den europalastigen Fokus auf Kulturgut als Bauwerke und Werke der bildenden âSchĂśnen KĂźnsteâ im musealen Sinne abzulĂśsen.
2005 hat die UNESCO das Ăbereinkommen zum Schutz und zur FĂśrderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verabschiedet â eine âMagna Chartaâ der Kulturpolitik. In diesen Kontext gehĂśren auch das Weltdokumentenerbe im Rahmen des Programms Memory of the World (MOW) von 1992, das als âGedächtnis der Weltâ auf die materiellen Zeugnisse bedeutender geistiger Kulturleistungen fokussiert (alte Handschriften, originale Urkunden, Bibliotheken u. ä.). Im Oktober 2003 wurde die Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes verabschiedet. Das Ăbereinkommen trat am 20. April 2006 in Kraft. Schon das Vorgängerprogramm Meisterwerke des mĂźndlichen und immateriellen Erbes der Menschheit schĂźtzte von 1997 bis 2006 mĂźndliche Ausdrucksformen wie Mythen, Epen und Erzählungen, sowie darstellende KĂźnste Musik, Tanz, Spiele, Bräuche, handwerkliche Fähigkeiten und andere kĂźnstlerische Ausdrucksformen, die sich nicht in einem materiellen Werkbegriff äuĂern.
Medienpolitik
Im Bereich âKommunikation und Informationâ setzt sich die UNESCO mit den Problemen der Informationsgesellschaft auseinander. Sie engagiert sich fĂźr die Pressefreiheit und den Informationszugang, indem sie unter anderem in Entwicklungsländern Medienkompetenz vermittelt, Journalisten ausbildet und Radiostationen bzw. Nachrichtenagenturen aufbaut.
Die UNESCO betreibt unter dem KĂźrzel EOLSS (Encyclopedia Life Support Systems)cite-ref-11[11] eine groĂe wissenschaftliche Online-Enzyklopädie.
Geschichte
Vorgeschichte
Als Vorgängerinstitution gilt das dem VĂślkerbund angegliederte Institut International de CoopĂŠration Intellectuelle (IICI), das im Januar 1926 in Paris seine Arbeit aufnahm.cite-ref-12[12] Das IICI wiederum war ins Leben gerufen worden, weil die 1922 gegrĂźndete Commission International de CoopĂŠration Intellectuelle (CICI), der vierzehn Mitglieder, unter anderem Albert Einstein, Henri Bergson, Marie Curie und Gonzague de Reynold angehĂśrten, als wenig schlagkräftig galt. Das IICI wurde deshalb als Exekutivorgan der weiterhin bestehenden CICI gegrĂźndet und wurde vor allem von Frankreich unterstĂźtzt, das auch den Ăźberwiegenden Teil des Personals stellte und 80 Prozent der Kosten des Instituts trug. Hauptaufgaben des IICI waren Fragen des Urheberrechts und geistigen Eigentums sowie von Ăbersetzungen, der Statistik im Kulturbereich und der âmoralischen AbrĂźstungâ, das heiĂt, das IICI sollte komplementär zum VĂślkerbund wirken, dessen Hauptaufgabe die Friedenssicherung durch politische MaĂnahmen, wie etwa AbrĂźstung und Streitschlichtung war, indem es die Friedensbereitschaft der VĂślker durch erzieherische und kulturelle MaĂnahmen stärkte.
Seit 1942 fßhrte der britische Erziehungsminister Lord Butler in London Gespräche mit Amtskollegen aus acht europäischen Exilregierungen. Ziel war der Wiederaufbau von Bildung und Kultur nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Die Sowjetunion weigerte sich ausdrßcklich, an den Beratungen teilzunehmen. Geplant waren zunächst bilaterale Verträge zwischen den beteiligten Staaten. Nachdem jedoch die Grßndung der Vereinten Nationen beschlossen war, begann im Frßhjahr 1944 der Kreis um Butler, eine ähnliche Struktur fßr Bildung und Kultur unter dem Dach der späteren UNO und mit Sitz in London zu entwickeln. Ein erster Entwurf fßr die UNESCO-Verfassung datiert auf den April 1944. Ab diesem Zeitpunkt beteiligten sich auch die Vereinigten Staaten an den Beratungen. Die europäischen Teilnehmer hofften auf US-Finanzhilfen fßr die Zeit nach dem Krieg. Auf amerikanischer Seite wollte man die UNESCO fßr die Gestaltung eines demokratischen Europa nach den eigenen Plänen nutzen.cite-ref-13[13]
Grßndung und Anfänge
Am 16. November 1945 unterzeichneten in London 37 Staaten die Verfassung der UNESCO. Die von der GrĂźndungskonferenz gebildete Vorbereitende Kommission bereitete im Anschluss die erste UNESCO-Generalkonferenz sowie die EntwĂźrfe fĂźr Programm und Haushalt der Organisation vor.cite-ref-geschichte1945-54-14-0[14]
Alfred Zimmern wurde am 3. Dezember 1945 zum ersten Generalsekretär gewählt. Im März 1946 trat Julian Huxley dessen Nachfolge an.cite-ref-geschichte1945-54-14-1[14]
Am 4. November 1946 trat mit der Hinterlegung der 20. Ratifizierungsurkunde durch Griechenland die Verfassung der UNESCO offiziell in Kraft.cite-ref-geschichte1945-54-14-2[14]
Im Jahr 1946 wurde der Sitz von London nach Paris verlegt. Neuer Sitz der Vorbereitenden Kommission wurde am 16. September 1946 das Hotel Majestic auf der Avenue KlĂŠber.cite-ref-geschichte1945-54-14-3[14] Das Londoner UNESCO-BĂźro wurde im April 1947 geschlossen.cite-ref-geschichte1945-54-14-4[14] 1958 wurde der Neubau an der Place de Fontenoy fertiggestellt und ist seitdem Hauptsitz der UNESCO.cite-ref-geschichte1955-64-15-0[15]
Deutschsprachige Länder
Luxemburg trat am 27. Oktober 1947 der UNESCO bei. Ăsterreich folgte am 13. August 1948 als 40. Mitglied, vertreten durch die Ständige Vertretung Ăsterreichs bei der UNESCO.cite-ref-16[16] Die Schweiz wurde am 18. Januar 1949 Mitglied.cite-ref-mitglied-17-0[17] Am 11. Juli 1951 wurde die Bundesrepublik Deutschland Mitglied der UNESCO, vertreten durch die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO; im November 1972 auch die Deutsche Demokratische Republik. Liechtenstein ist bis heute (Stand: 2026) zwar Mitglied der Vereinten Nationen, aber kein UNESCO-Mitgliedstaat.
Zunahme der Zahl der Mitgliedstaaten
Siehe auch
:
Liste der Mitgliedstaaten der UNESCO
Im Verlauf der Entkolonialisierung in den 1950er bis 1970er Jahren traten zahlreiche neu entstandene Staaten der UNESCO bei, so dass die Zahl der Mitgliedstaaten von 59 im Jahr 1950 auf 99 (1960), 125 (1970), 153 (1980), 159 (1990), 192 (2000), 195 (2010), 197 (2020) anstieg. 1955 verlieĂ die SĂźdafrikanische Union â einer der GrĂźndungsstaaten â die UNESCO, da diese zu einem âForum fĂźr anti-sĂźdafrikanische Agitatoren gewordenâ sei.cite-ref-18[18] Nach Ende des Apartheid-Regimes trat SĂźdafrika 1994 wieder bei. Die Republik China, die ebenfalls zu den GrĂźndungsstaaten gehĂśrte, wurde 1971 infolge der Resolution 2758 der UN-Generalversammlung aus der UNESCO gedrängt und an ihrer Stelle die Volksrepublik China aufgenommen. Auch Portugal war zwischen 1972 und 1974, dem Jahr der Nelkenrevolution, nicht Mitglied. Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 kamen 12 ehemalige Sowjetrepubliken hinzu, während Russland als Rechtsnachfolger der Sowjetunion fungierte.cite-ref-19[19]
Derzeit hat die UNESCO 194 Mitgliedstaaten und 12 assoziierte Mitglieder (Stand April 2025).cite-ref-0-20-0[20]cite-ref-21[21]
VorĂźbergehender Austritt der Vereinigten Staaten und des Vereinigten KĂśnigreichs
Zwischen den Vereinigten Staaten und der UNESCO kam es mehrfach zu ernsthaften Differenzen. Im Jahr 1974 stellte der amerikanische Kongress auf Empfehlung des damaligen Präsidenten Gerald Ford die Zahlungen an die UNESCO vorĂźbergehend ein, nachdem diese in einer Resolution die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) anerkannt und den Staat Israel verurteilt hatte.cite-ref-divina-22-0[22] Am 29. Dezember 1983 leitete die Regierung Reagan das Ende ihrer UNESCO-Mitgliedschaft mit einem Schreiben an die Vereinten Nationen ein,cite-ref-23[23] am 19. Dezember 1984 verkĂźndeten sie offiziell den Austritt der USA zum Jahresende.cite-ref-24[24] Zur BegrĂźndung hieĂ es, die UNESCO sei âlinksgerichtet politisiertâ und ihre Finanzen seien vĂśllig in Unordnung. Die Kritik fokussierte sich stark auf den damaligen Generalsekretär Amadou-Mahtar M'Bow, einen senegalesischen Muslim, dem ein geldverschwendendes Patronage-System vorgeworfen wurde.cite-ref-25[25]cite-ref-26[26] Zum Jahresende 1984 wurde der Austritt wirksam. Zum 31. Dezember 1985 verlieĂ auch das Vereinigte KĂśnigreich (UK) unter Premierministerin Margaret Thatcher mit ähnlichen Argumenten und Bedenken wegen der befĂźrchteten Einschränkung der Pressefreiheit durch die neue âWeltinformations- und -kommunikationsordnungâ die UNESCO, trat ihr im Jahr 1997 unter Premierminister Tony Blair aber wieder bei.cite-ref-27[27] Singapur trat zeitgleich mit GroĂbritannien aus und kehrte am 8. Oktober 2007 wieder in die UNESCO zurĂźck.cite-ref-mitglied-17-1[17]cite-ref-28[28] Die USA (damals regiert vom Kabinett George W. Bush) traten im Jahr 2003 nach 19 Jahren der Abwesenheit der UNESCO wieder bei.cite-ref-divina-22-1[22]cite-ref-29[29]
Streit um Palästina
Am 31. Oktober 2011 beschloss die UNESCO-Generalkonferenz mit 107 gegen 14 Stimmen bei 52 Enthaltungen, Palästina als offizielles Mitglied aufzunehmen. Die 14 Gegenstimmen kamen von Australien, Deutschland, Israel, Kanada, Litauen, den Niederlanden, Palau, Panama, Samoa, den Salomonen, Schweden, der Tschechischen Republik, den Vereinigten Staaten und Vanuatu. Zu den Staaten, die sich enthielten, gehĂśrten die Schweiz und das Vereinigte KĂśnigreich. FĂźr die Aufnahme stimmten unter anderen Ăsterreich, Frankreich, Russland, China und Indien.cite-ref-30[30]cite-ref-31[31] Danach reduzierten die Vereinigten Staaten, die zu diesem Zeitpunkt etwa ein FĂźnftel des UNESCO-Budgets finanzierten, ihre Beitragszahlungen zur UNESCO. Zur BegrĂźndung hieĂ es, dass die Aufnahme Palästinas âdie internationalen BemĂźhungen um einen gerechten dauerhaften Frieden im Nahen Osten unterminieren wĂźrde.âcite-ref-32[32] Wegen des Zahlungsboykotts verloren die USA und Israel im November 2013 ihr Stimmrecht.cite-ref-33[33] FĂźr 2016â2017 betrug der reguläre UNESCO-Haushalt insgesamt 653 Millionen US-Dollar. Durch die Aussetzung der Beitragszahlungen der USA und Israels stand allerdings nur ein Ausgabenplan in HĂśhe von 518 Millionen US-Dollar zur VerfĂźgung.cite-ref-34[34]
Austritt der USA und Israels
Am 18. Oktober 2016 verabschiedete die UNESCO auf Antrag arabischer Mitgliedstaaten eine Resolution unter dem Titel âSicherstellung des Kulturerbes Palästinas und des eigenständigen Charakters Ost-Jerusalemsâ, in der die Bedeutung der alten Stadt Jerusalem fĂźr die drei monotheistischen Religionen betont wurde. Allerdings wurde der Tempelberg nur mit seinem arabisch-islamischen Namen al-Haram al-Sharif bezeichnet, die viel älteren jĂźdischen Verbindungen und die Bezeichnung Zion blieben unerwähnt. Israel wurde auĂerdem wegen angeblicher Gewalt gegen islamische Pilger und wegen archäologischer Ausgrabungen kritisiert. Daraufhin stellte Israel seine Zusammenarbeit mit der UNESCO vorläufig ein.cite-ref-35[35]
Die Entscheidung der UNESCO vom 7. Juli 2017, die Altstadt von Hebron zum palästinensischen Weltkulturerbe zu erklären, fĂźhrte zu Protesten der israelischen Diplomaten, weil die jĂźdischen Verbindungen zu Hebron (z. B. Beerdigungsort einiger Erzväter, antike Hauptstadt Israels vor Jerusalem) verschwiegen wurden.cite-ref-36[36]cite-ref-37[37] Am 12. Oktober 2017 erklärten zunächst die US-Regierung und Stunden später die israelische Regierung den Austritt aus der UNESCO zum 31. Dezember 2018.cite-ref-38[38] Als Anlass galt neben den bisherigen Unstimmigkeiten die mĂśgliche Wahl des Katarers Hamad bin Abdulasis al-Kawari, dem Antisemitismus vorgeworfen wird, zum Generaldirektor der Organisation.cite-ref-39[39] Kawari unterlag dann im Exekutivrat in der Stichwahl der franzĂśsischen Kandidatin Audrey Azoulay.cite-ref-40[40] Dem vorausgegangen war eine Kritik von US-Präsident Donald Trump, dass die Vereinten Nationen nicht die ihr gesetzten Ziele erreicht hätten. Trump kritisierte auch den nach seiner Ansicht Ăźberproportionalen Anteil der USA an den regulären Ausgaben der Vereinten Nationen (22 %) und an den Ausgaben fĂźr friedenserhaltende MaĂnahmen (28 %).cite-ref-41[41] Auch kritisierten die USA, dass Diktatoren wie etwa der syrische Diktator Baschar al-Assad weiterhin in einem Menschenrechts-Ausschuss der UNESCO sitzen.cite-ref-42[42] Die USA streben stattdessen den Status eines permanenten Beobachters bei der UNESCO an, um weiterhin ihre Sichtweise und Expertise bei einigen wichtigen Aktivitäten der Organisation einzubringen.cite-ref-43[43] Ende Dezember 2017 reichte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Austritt Israels aus der UNESCO formell ein,cite-ref-44[44] der zum 31. Dezember 2018 zusammen mit dem Austritt der USA wirksam wurde.cite-ref-45[45]
Im Juni 2023 kĂźndigte die Regierung der Vereinigten Staaten unter Trumps Nachfolger Joe Biden ihren Wiederbeitritt zur UNESCO an, der im Juli 2023 auf der Grundlage eines konkreten Finanzierungsplans erfolgen soll. Audrey Azoulay bezeichnete diese Entscheidung als âstarken Akt des Vertrauens in die UNESCO und den Multilateralismusâ. Die RĂźckkehr der USA wurde durch eine Vereinbarung ermĂśglicht, die der US-Kongress im Dezember 2022 getroffen hatte, um finanzielle Beiträge an die UNESCO zu genehmigen. Die USA haben sich bereit erklärt, ausstehende Zahlungen in HĂśhe von rund 600 Millionen US-Dollar zu begleichen. Die US-Regierung begrĂźndete den Wunsch nach einem Wiedereintritt unter anderem mit der Notwendigkeit, Einfluss auf die Diskussion Ăźber Regeln und Standards fĂźr kĂźnstliche Intelligenz zu nehmen.cite-ref-46[46]cite-ref-47[47]cite-ref-48[48] Im Juli 2025 kĂźndigten die Vereinigten Staaten, während der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump, den erneuten Austritt aus der UNESCO an, da die Mitgliedschaft ânicht im nationalen Interesseâ des Landes sei. Der Austritt soll bis Ende 2026 vollzogen werden.cite-ref-49[49]cite-ref-50[50]
Generaldirektoren
Am 13. Oktober 2017 wurde die ehemalige franzĂśsische Kulturministerin Audrey Azoulay mit 30 gegen 28 Stimmen durch den UNESCO-Exekutivrat zur kĂźnftigen Direktorin der UNESCO gewählt. Ihr Gegenkandidat war der katarische Diplomat Hamad bin Abdulasis al-Kawari. Die Wahl wurde am 10. November 2017 von der Generalkonferenz der 195 Mitgliedstaaten der UNESCO bestätigt.cite-ref-51[51] Am 15. November 2017 begann die Amtsperiode der neuen Generaldirektorin.cite-ref-52[52] Als Nachfolger von Audrey Azoulay wurde der Ăgyptologe Khaled al-Anani nominiert.cite-ref-53[53] und am 6. November 2025 gewählt. Er trat sein Amt am 15. November 2025 an.
| Nr. | Name | Herkunftsland | Amtsperiode |
|---|---|---|---|
| 1. | Julian Huxley | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KĂśnigreich | 1946â1948 |
| 2. | Jaime Torres Bodet | Mexiko 1934 Mexiko | 1948â1952 |
| 3. | John Wilkinson Taylor | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | amtierend 1952â1953 |
| 4. | Luther H. Evans | Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | 1953â1958 |
| 5. | Vittorino Veronese | Italien Italien | 1958â1961 |
| 6. | RenĂŠ Maheu | Frankreich Frankreich | 1961â1974; amtierend 1961 |
| 7. | Amadou-Mahtar M'Bow | Senegal Senegal | 1974â1987 |
| 8. | Federico Mayor Zaragoza | Spanien Spanien | 1987â1999 |
| 9. | KĹichirĹ Matsuura | Japan Japan | 1999â2009 |
| 10. | Irina Bokowa | Bulgarien Bulgarien | 2009â2017 |
| 11. | Audrey Azoulay | Frankreich Frankreich | 2017â2025 |
| 12. | Khaled El-Enany | | seit 15. November 2025 |
Organisationsstruktur der UNESCO
Organe der UNESCO sind die Generalkonferenz, der Exekutivrat und das Sekretariat, an dessen Spitze ein Generaldirektor steht.
Generalkonferenz
Die Generalkonferenz (General Conference) ist das oberste Entscheidungs- und Kontrollorgan der UNESCO. Sie tritt (seit 1954) alle zwei Jahre zu einer ordentlichen Tagung in Paris zusammen. Ein Staat â eine Stimme gilt als Grundsatz in der Generalkonferenz â ein Prinzip, das auch in der Mehrzahl der anderen Sonderorganisationen sowie der Generalversammlung der Vereinten Nationen Anwendung findet.
Die Generalkonferenz ist Entscheidungsträger, denn sie bestimmt die Zielsetzung und die allgemeinen Richtlinien der Arbeit der Organisation und beschlieĂt Ăźber die ihr vom Exekutivrat vorgelegten Programme und hat das Budgetrecht. Die politische Zielsetzungen und die Arbeitsrichtlinien werden festgelegt, wobei ein vom Sekretariat in Abstimmung mit den Mitgliedstaaten vorgelegtes zweijähriges Arbeitsprogramm als Diskussionsgrundlage dient.
Ferner beruft sie internationale Staatenkonferenzen ein, nimmt internationale Empfehlungen oder Ăbereinkommen an und erĂśrtert die Berichte der Mitgliedstaaten an die Organisation Ăźber die MaĂnahmen zur Umsetzung von Empfehlungen und Ăbereinkommen.
Die Generalkonferenz wählt auch die Mitglieder des Exekutivrates fßr eine vierjährige Amtszeit, der seit 1995 aus 58 Mitgliedern besteht und normalerweise zweimal jährlich zusammentritt.
Parallel zur Generalkonferenz tagt diese auch in wichtigen Komitees und Kommissionen:
⢠General Committee (Koordinierung der Arbeit der Kommissionen etc.)
⢠PRX Commission (Programm und Budget)
⢠ED Commission (Bildung)
⢠SC Commission (Naturwissenschaften)
⢠SHS Commission (Sozial- und Geisteswissenschaften)
⢠CLT Commission (Kultur)
⢠CI Commission (Kommunikation und Information)
⢠ADM Commission (Personalmanagement und Mittelverwendung)
⢠Credentials Committee (Wahlberechtigung)
⢠Nominations Committee (Wahlen)
⢠Legal Committee (Rechtsfragen)
⢠Plenum
Exekutivrat
Der Exekutivrat fungiert als Bindeglied zwischen Generalkonferenz und Sekretariat. Er ist fĂźr die Vorbereitungen der Tagesordnung der Generalkonferenz, die PrĂźfung des Arbeitsprogramms und des entsprechenden Haushaltsplans sowie fĂźr die Ăberwachung des vom Sekretariat verabschiedeten Arbeitsprogramms zuständig. Hinsichtlich der Zusammensetzung des Exekutivrats ist im Laufe der letzten 50 Jahre eine zunehmende Verstaatlichung festzustellen. Bis 1954 galten die Mitglieder als Privatpersonen â gewählt als Vertreter des Geisteslebens, die im Auftrag der Generalkonferenz handeln sollten. Gemäà einem Vorschlag der Vereinigten Staaten und des Vereinigten KĂśnigreichs gelten die Vertreter nunmehr nicht mehr als unabhängig, sondern zugleich als Politiker, welche die Staaten vertreten, aus denen sie stammen. Seit 1976 kĂśnnen die Regierungen darĂźber hinaus ihre Vertreter vor dem Ablauf ihrer vierjährigen Amtszeit und unabhängig von deren Zustimmung abberufen und ersetzen lassen. Gewählt werden nach Artikel V Absatz 2 der UNESCO-Verfassung solche PersĂśnlichkeiten, die Ăźber die notwendigen Erfahrungen und Fähigkeiten verfĂźgen, um die administrativen und exekutiven Pflichten des Rates zu erfĂźllen.
| Amtszeit | Gruppe I Westeuropa und Nordamerika (9 Plätze) | Gruppe II Osteuropa (7 Plätze) | Gruppe III Lateinamerika und Karibik (10 Plätze) | Gruppe IV Asien und Pazifik (12 Plätze) | Gruppe V(a) Afrika (14 Plätze) | Gruppe V(b) Arabische Staaten (6 Plätze) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2023â27 | Deutschland Deutschland Frankreich Frankreich Italien Italien Spanien Spanien Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KĂśnigreich Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten | Albanien Albanien Serbien Serbien Slowakei Slowakei Tschechien Tschechien | Argentinien Argentinien Brasilien Brasilien Dominikanische Republik Dominikanische Republik Kuba Kuba | Australien Australien Bangladesch Bangladesch Indonesien Indonesien Pakistan Pakistan Sri Lanka Sri Lanka Korea Sud SĂźdkorea | Burkina Faso Burkina Faso ElfenbeinkĂźste ElfenbeinkĂźste Gabun Gabun Liberia Liberia Mauritius Mauritius Mosambik Mosambik Nigeria Nigeria | Irak Irak Katar Katar Oman Oman Saudi-Arabien Saudi-Arabien |
| 2021â25 | Osterreich Ăsterreich Island Island Turkei TĂźrkei | Armenien Armenien Aserbaidschan Aserbaidschan Litauen Litauen | Chile Chile Grenada Grenada Haiti Haiti Mexiko Mexiko Paraguay Paraguay Saint Lucia St. Lucia | Cookinseln Cookinseln Indien Indien Japan Japan Philippinen Philippinen Vietnam Vietnam China Volksrepublik Volksrepublik China | Agypten Ăgypten Angola Angola Benin Benin Botswana Botswana Sudafrika SĂźdafrika Tansania Tansania | Agypten Ăgypten Jordanien Jordanien Kuwait Kuwait |
| 2019â23 | Deutschland Deutschland Frankreich Frankreich Italien Italien Niederlande Niederlande Schweiz Schweiz Spanien Spanien | Polen Polen Russland Russland Serbien Serbien Ungarn Ungarn | Argentinien Argentinien Brasilien Brasilien Dominikanische Republik Dominikanische Republik Uruguay Uruguay | Afghanistan Afghanistan Kirgisistan Kirgisistan Myanmar Myanmar Pakistan Pakistan Korea Sud SĂźdkorea Thailand Thailand | Benin Benin Kongo Demokratische Republik Demokratische Republik Kongo Ghana Ghana Guinea-a Guinea Kenia Kenia Namibia Namibia Senegal Senegal Togo Togo | Saudi-Arabien Saudi-Arabien Tunesien Tunesien Vereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate |
| 2017â21 | Finnland Finnland Portugal Portugal Turkei TĂźrkei | Albanien Albanien Bulgarien Bulgarien Belarus Belarus | Grenada Grenada Jamaika Jamaika Kuba Kuba Saint Lucia St. Lucia Saint Vincent Grenadinen St. Vincent und die Grenadinen Venezuela Venezuela | Bangladesch Bangladesch Indien Indien Indonesien Indonesien Japan Japan Philippinen Philippinen China Volksrepublik Volksrepublik China | Ăquatorialguinea Ăquatorialguinea Athiopien Ăthiopien Burundi Burundi Madagaskar Madagaskar Sambia Sambia Simbabwe Simbabwe | Agypten Ăgypten Jordanien Jordanien Marokko Marokko |
Vorsitzende des Exekutivrats
| # | Vorsitzende/r | Land | Jahr(e) |
|---|---|---|---|
| 45. | Vera El Khoury Lacoeuilhe | Libanon Libanon | seit 2023 |
| 44. | Tamara Rastovac Siamashvili | Serbien Serbien | 2021â2023 |
| 43. | Agapito Mba Mokuy | Ăquatorialguinea Ăquatorialguinea | 2019â2021 |
| 42. | Lee Byong-hyun | Korea Sud SĂźdkorea | 2017â2019 |
| 41. | Michael Worbs | Deutschland Deutschland | 2015â2017 |
| 40. | Mohamed Sameh Amr | Agypten Ăgypten | 2013â2015 |
| 39. | Alissandra Cummins | Barbados Barbados | 2011â2013 |
| 38. | Eleonora Valentinovna Mitrofanova | Russland Russland | 2009â2011 |
| 37. | Olabiyi Babalola Joseph YaĂŻ | Benin Benin | 2007â2009 |
| 36. | Zhang Xinsheng | China Volksrepublik Volksrepublik China | 2005â2007 |
| 35. | Hans-Heinrich Wrede | Deutschland Deutschland | 2003â2005 |
| 34. | Aziza Bennani | Marokko Marokko | 2001â2003 |
| 33. | Sonia Mendieta de Badaroux | Honduras Honduras | 1999â2001 |
| 32. | Christopher Chetsanga | Simbabwe Simbabwe | 1999 |
| 31. | PĂĄl Pataki | Ungarn Ungarn | 1997â1999 |
| 30. | NourĂŠini Tidjani-Serpos | Benin Benin | 1995â1997 |
| 29. | Attiya Inayatullah | Pakistan Pakistan | 1993â1995 |
| 28. | Marie Bernard-Meunier | Kanada Kanada | 1991â1993 |
| 27. | Yahya Aliyu | Nigeria Nigeria | 1989â1991 |
| 26. | JosĂŠ Israel Vargas | Brasilien Brasilien | 1987â1989 |
| 25. | Ivo Margan | Jugoslawien Sozialistische FĂśderative Republik Jugoslawien | 1985â1987 |
| 24. | Epiphan Patrick Komla Seddoh | Ghana Ghana | 1983â1985 |
| 23. | VĂctor Massuh | Argentinien Argentinien | 1980â1983 |
| 22. | Chams Eldine El-Wakil | Agypten 1972 Ăgypten | 1978â1980 |
| 21. | Leonard C. J. Martin | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KĂśnigreich | 1976â1978 |
| 20. | Hector Wynter | Jamaika Jamaika | 1974â1976 |
| 19. | FuĘźÄd ᚢarrĹŤf | Libanon Libanon | 1972â1974 |
| 18. | Prem Kirpal | Indien Indien | 1970â1972 |
| 17. | Gianfranco Pompei | Italien Italien | 1968â1970 |
| 16. | Atilio Dell'Oro Maini | Argentinien Argentinien | 1966â1968 |
| 15. | Mohammed el Fasi | Marokko Marokko | 1964â1966 |
| 14. | Rodolfo BarĂłn Castro | El Salvador El Salvador | 1964 |
| 13. | Clarence Edward Beeby | Neuseeland Neuseeland | 1962â1964 |
| 12. | Mohammed Awad | Agypten 1972 Ăgypten | 1960â1962 |
| 11. | Ben Bowen Thomas | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KĂśnigreich | 1958â1960 |
| 10. | Gholam-ĘżAli RaĘżdi Azarakhshi | Iran 1925 Iran | 1958 |
| 9. | Vittorino Veronese | Italien Italien | 1956â1958 |
| 8. | Arcot Lakshmanaswami Mudaliar | Indien Indien | 1954â1956 |
| 7. | Ronald Forbes Adam | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KĂśnigreich | 1952â1954 |
| 6. | Paulo EstevĂŁo Berredo Carneiro | Brasilien 1889 Brasilien | 1951â1952 |
| 5. | Stefano Jacini | Italien Italien | 1950â1951 |
| 4. | John Redcliffe-Maud, Baron Redcliffe-Maud | Vereinigtes Konigreich Vereinigtes KĂśnigreich | 1949â1950 |
| 3. | Sarvepalli Radhakrishnan | Indien Indien | 1948â1949 |
| 2. | Edward Ronald Walker | Australien Australien | 1947â1948 |
| 1. | Victor DorĂŠ | Kanada 1921 Kanada | 1946â1947 |
Sekretariat
Das Sekretariat ist in mehrere Abteilungen gegliedert. An seinem Hauptsitz in Paris arbeiten derzeit rund 2100 Mitarbeiter aus etwa 170 Nationen. Weitere 700 Mitarbeiter sind in den 65 AuĂenstellen in aller Welt tätig.
Das Sekretariat wird von einem Generaldirektor geleitet, der auf Vorschlag des Exekutivrats von der Generalkonferenz fßr eine Amtszeit von vier Jahren gewählt wird. Der Direktor nimmt an den Sitzungen der Generalkonferenz, des Exekutivrates und der Ausschßsse ohne Stimmrecht teil und erstellt Berichte ßber die Tätigkeit der Organisation.
UNESCO-Regionen
Die UNESCO ordnet ihre Mitgliedstaaten fĂźnf Regionen zu:cite-ref-0-20-1[20]
⢠Afrika
⢠Arabische Staaten
⢠Asien und Pazifik
⢠Europa und Nordamerika
⢠Lateinamerika und Karibik
Auch wenn diese Regionen die Bezeichnung von Kontinenten im Namen tragen, sind sie nicht rein geografisch orientiert, sondern richten sich auch nach kulturellen Gesichtspunkten. So kĂśnnen Staaten einer UNESCO-Region zugeordnet sein, die nach einem anderen Kontinent benannt ist als dem, in dem sie geographisch liegen (Beispiel Israel: geographisch Asien, UNESCO-Region Europa und Nordamerika). Auch Staaten, die Gebiete auf mehr als einem Kontinent haben, werden als ganze einer UNESCO-Region zugeordnet (Beispiel Russland: mitsamt seinem asiatischen Teil ganz der UNESCO-Region Europa und Nordamerika zugeordnet, ebenso z. B. Frankreich mit allen Ăberseegebieten).
Nationalkommissionen
Die UNESCO-Nationalkommissionen sind keine Organe der UNESCO, jedoch bereits von der UNESCO-Verfassung vorgesehene Stellen in jedem Mitgliedstaat. Die Staaten sollen ihre âmit Fragen der Erziehung, Wissenschaft und Kultur befassten maĂgeblichen Institutionen mit der Arbeit der UNESCO in Verbindung bringen, vorzugsweise durch Bildung einer Nationalkommission, in der die Regierung und die betreffenden Institutionen vertreten sind.â Nationalkommissionen existieren in allen Mitgliedstaaten, so auch in Deutschland (Deutsche UNESCO-Kommission), Ăsterreich (Ăsterreichische UNESCO-Kommission) und der Schweiz (Schweizerische UNESCO-Kommission).
Partnerorganisationen
⢠Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK)
⢠Blue Shield International (BSI)
⢠International Council of Museums (ICOM)
⢠International Council on Monuments and Sites (ICOMOS)
⢠International Institute of Humanitarian Law (IIHL)
Einrichtungen, Initiativen, FĂśrderprogramme
⢠UNESCO-Club
⢠Zwischenstaatliche Ozeanographische Kommission (IOC) in Paris
⢠Zwischenstaatliches Komitee zur FÜrderung der Rßckgabe von Kulturgut an seine Herkunftsländer oder seine Rßckgabe im Falle einer unerlaubten Aneignung (PRCP)
⢠Zwischenstaatlicher Rat fßr das Management des gesellschaftlichen Wandels (MOST) Programme
⢠Internationales Programm zur Entwicklung der Kommunikation (IPDC) in Paris
⢠Internationales Hydrologisches Programm (IHP) in Paris
⢠Programm Der Mensch und die Biosphäre (MAB) (und Biosphärenreservate)
⢠Internationale Ausschuss fßr Bioethik (IBC)
⢠Zwischenstaatlicher Ausschuss fßr Bioethik (IGBC)
⢠Zwischenstaatlicher Ausschuss fßr Sport und die FÜrderung der Leibeserziehung (CIGEPS)
⢠Zahlreiche Gedenk- und Aktionstage: Welterbetag, Weltalphabetisierungstag, Welttag fßr kulturelle Entwicklung, Welttag des audiovisuellen Erbes, Welttag der Wissenschaft, Welttag des Buches und des Urheberrechts, Welttag des geistigen Eigentums, Welttag der Philosophie, Weltlehrertag, Welttag der Poesie, Welttag des Tanzes, Welttag der Feuchtgebiete, Weltmusiktag, Welttag des Radios, Internationaler Tag der Muttersprache, Internationaler Tag des Jazz, Internationaler Tag der Mathematik, Internationaler Denkmaltag usw.
Institute und Zentren
⢠Institut fßr Wasser-Ausbildung (UNESCO-IHE) in Delft
⢠Internationales Zentrum fßr Berufsbildung der UNESCO (UNESCO-UNEVOC) in Bonn
⢠Internationales Bßro fßr Bildung (IBE-UNESCO) in Genf
⢠UNESCO-Institut fßr Lebenslanges Lernen (UIL) in Hamburg
⢠Internationales Zentrum fßr Wasserressourcen und Globalen Wandel (ICWRGC) in Koblenz
⢠Internationales Institut fßr Erziehungsplanung (IIEP-UNESCO) in Paris und Buenos Aires
⢠Internationales Institut fßr Informationstechnologie in der Bildung (IITE-UNESCO) in Moskau
⢠Internationales Institut fßr die Leistungsfähigkeit Afrikas (IICBA-UNESCO) in Addis Abeba
⢠Internationales Institut fßr Hochschulbildung in Lateinamerika und in der Karibik (IESALC-UNESCO) in Caracas
⢠UNESCO-Institut fßr Statistik (UIS) in Montreal
⢠Europäisches Zentrum fßr die Hochschulbildung (CEPES) in Bukarest
⢠UNESCO-Lehrstuhl (UNESCO Chairs)
⢠UNESCO-Lehrstuhl fßr Telemedizin (UNES_CT)
Preise
â
Hauptartikel
:
UNESCO-Preise
Siehe auch
Dokumentarfilme
⢠Alexander Berkel, Kai Jostmeier, Johanna Kaack, Winfried Laasch, Friedrich Scherer: ZDF-History: Die UNESCO â Macht und Ohnmacht (2020), 28 Minuten
Literatur
⢠Angelika HĂźfner, Hans KrĂśnner (Hrsg.): Kultur des Friedens â Ein Beitrag zum Bildungsauftrag der UNESCO. Berliner Komitee fĂźr UNESCO-Arbeit e. V., Berlin 2017 (PDF; 8,79 MB).
⢠Klaus Hßfner, Wolfgang Reuther (Hrsg.): UNESCO-Handbuch. Luchterhand, Neuwied/Kriftel/Berlin 1996, ISBN 3-472-02489-5 (2. Auflage: UNO-Verlag, Bonn 2005, ISBN 978-3-923904-60-0).
⢠Klaus HĂźfner: UNESCO â Organisation der Vereinten Nationen fĂźr Erziehung, Wissenschaft und Kultur. In: Helmut Volger (Hrsg.): Lexikon der Vereinten Nationen. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, MĂźnchen, Wien 2000, ISBN 978-3-486-24795-4, S. 553â556.
⢠Klaus Hßfner: UNESCO und Menschenrechte. (= Politikwissenschaft. Band 3). Frank & Timme, Berlin 2007, ISBN 978-3-86596-066-5.
⢠Klaus Hßfner: Wer rettet die UNESCO? (= Politikwissenschaft. Band 6). Frank & Timme, Berlin 2013, ISBN 978-3-86596-544-8.
⢠Hans-Heinz Krill: Die GrĂźndung der UNESCO. In: Vierteljahrshefte fĂźr Zeitgeschichte. Jahrgang 16 (1968), Heft 3, S. 247â279 (PDF; 1,54 MB).
⢠Christina Lembrecht: BĂźcher fĂźr alle. Die UNESCO und die weltweite FĂśrderung des Buches 1946â1982. (= Archiv fĂźr Geschichte des Buchwesens. Band 9). De Gruyter, Berlin 2013, ISBN 978-3-11-030311-7.
⢠Patrice Vermeren: Die Philosophie und die UNESCO. (= Philosophie und Transkulturalität. Band 14). Lang, Berlin u. a. 2011, ISBN 978-3-631-61620-8.
Weblinks
Commons
: UNESCO
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: UNESCO
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Wikinews: UNESCO
â in den Nachrichten
⢠unesco.org, Netzauftritt der UNESCO (UNO-Sprachen: arabisch, chinesisch, englisch, franzÜsisch, russisch und spanisch)
⢠Nationale UNESCO-Kommissionen: unesco.de (Deutschland), unesco.at (Ăsterreich), unesco.ch (Schweiz)
⢠Verfassung der Organisation fßr Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) In: UNESCO.de
⢠Geschichte der UNESCO â eine Chronik. In: UNESCO.de
⢠Vor 75 Jahren: GrĂźndung der UNESCO â Bildung fĂźr alle. In: bpb.de, 13. November 2020
⢠Literatur zur UNESCO im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
cite-note-11. â Offizielle Ăbersetzung der Schweizer Regierung: Verfassung der Organisation der Vereinten Nationen fĂźr Erziehung, Wissenschaft und Kultur. (PDF; 145 kB) 0.401 â Unterzeichnet in London am 16. November 1945; Von der Bundesversammlung genehmigt am 8. Dezember 1948(2); Schweizerische Annahmeurkunde hinterlegt am 28. Januar 1949; In Kraft getreten fĂźr die Schweiz am 28. Januar 1949. In: admin.ch. 13. Mai 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 31. Oktober 2018; abgerufen am 12. Dezember 2023 (Schweizer Hochdeutsch).
cite-note-22. â Die Verfassung der Organisation der Vereinten Nationen fĂźr Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO). BGBl. Nr. 49/1949. Bundesministerium fĂźr Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Ăsterreich. Abgerufen am 30. Oktober 2018.
cite-note-33. â Verfassung der Organisation fĂźr Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO). Deutsche UNESCO-Kommission. Abgerufen am 30. Oktober 2018.
cite-note-44. â Education. UNESCO, abgerufen am 29. April 2024.
cite-note-55. â Deutsche UNESCO-Kommission e. V., Ziele des Bioethik-Programms
cite-note-66. â vgl. z. B. Marielle Matthee, Birgit Toebes, Marcel Brus (Hrsg.): Armed Conflict and International Law. In Search of the Human Face. 2013, S. 195 ff. (englisch).
cite-note-77. â Friedrich Schipper: Bildersturm: Die globalen Normen zum Schutz von Kulturgut greifen nicht. In: Der Standard. 6. März 2015.
cite-note-88. â Vgl. u. a. Sabine von Schorlemer: KulturgutzerstĂśrung. Die AuslĂśschung von Kulturerbe in Krisenländern als Herausforderung fĂźr die Vereinten Nationen. 2016, S. 785 ff.
cite-note-99. â Corine Wegener, Marjan Otter: Cultural Property at War. Protecting Heritage during Armed Conflict. In: The Getty Conservation Institute, Newsletter. Band 23, 1 Spring, 2008 (englisch).
cite-note-1010. â Nico Hines: The Last Crusade. Real-Life Indiana Jones Vs. ISIS. In: The Daily Beast. 7. Mai 2015 (englisch).
cite-note-1111. â eolss.net
cite-note-1212. â Zum IICI siehe Christine Manigand: Elites et coopĂŠration culturelle internationale dans le cadre de la SociĂŠtĂŠ des Nations. In: Marta Petricioli und Donatella Cherubini (Hrsg.): Pour la paix ein Europe. Institutions et sociĂŠtĂŠ civil dans lâentre-deux-guerres. P.I.E. Peter Lang, BrĂźssel u. a. 2007, ISBN 978-90-5201-364-0 (LâEurope et les Europes â 19e et 20e siècles. Bd. 7), S. 57â71.
cite-note-1313. â Corinne A. Pernet (2014): Twists, Turns and Dead Alleys: The League of Nations and Intellectual Cooperation in Times of War. Journal Of Modern European History 12, no.3, S. 342â358. Abgerufen am 10. März 2016.
cite-note-geschichte1945-54-1414. â Geschichte der UNESCO: 1945 bis 1954. In: UNESCO.de. Abgerufen am 12. November 2021.
cite-note-geschichte1955-64-1515. â Geschichte der UNESCO: 1955 bis 1964. In: UNESCO.de. Abgerufen am 12. November 2021.
cite-note-1616. â Ăsterreich und die UNESCO. UNESCO.at, abgerufen am 12. Oktober 2017.
cite-note-mitglied-1717. â Deutsche UNESCO-Kommission e. V. â Mitgliedstaaten der UNESCO. (PDF; 184 kB) Deutsche UNESCO-Kommission e. V., archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 13. Oktober 2017; abgerufen am 12. Dezember 2023.
cite-note-1919. â UNESCO 1945â1995: A Fact Sheet. (PDF; 626 kB) Document code: ARC.95/WS/1. UNESCO, 1995, abgerufen am 12. Dezember 2022 (englisch).
cite-note-0-2020. â Member States | UNESCO. Archiviert vom Original am 1. April 2025; abgerufen am 22. Juli 2025 (englisch).
cite-note-2121. â Organe. Abgerufen am 22. Juli 2025.
cite-note-divina-2222. â Divina Frau-Meigs: The USâs Return to Unesco: Relaxation or Hardening Before the Ghost of MacBride? In: Quaderns del CAC. Band 21, 2005, S. 101â110 (englisch, .cac.cat (Memento vom 13. Oktober 2017 im Internet Archive) [PDF; 98 kB] Ăberarbeitung eines Artikels mit dem Titel La documentation française et Bruylant, erschienen in: Annuaire Français de Relations Internationales, Bd. 5, Paris und BrĂźssel, 2004, S. 860â877).
cite-note-2323. â qucosa.de: Die Beziehungen zwischen der UNESCO und den Vereinigten Staaten von Amerika mit besonderer Beachtung der multilateralen Bildungsfinanzierung (Memento vom 12. November 2019 im Internet Archive)
cite-note-2424. â The Washington Post: UNESCO Withdrawal Announced (Memento vom 11. März 2019 im Internet Archive) (englisch)
cite-note-2525. â Joanne Omang: UNESCO Withdrawal Announced. The Washington Post, 20. Dezember 1984, abgerufen am 12. Oktober 2017 (englisch).
cite-note-2626. â E. J. Dionne Jr.: U.S. leaves room for shift on UNESCO. The New York Times, 11. Mai 1984, abgerufen am 12. Dezember 2022 (amerikanisches Englisch).
cite-note-2727. â Britain Following Lead of U.S., Will Withdraw From UNESCO. Los Angeles Times, 5. Dezember 1985, abgerufen am 12. Dezember 2023 (amerikanisches Englisch).
cite-note-2828. â 70 Jahre UNESCO â eine Chronik: 1985 bis 1994: Aktionsprogramm fĂźr Afrika und bildungspolitische Reformen. Deutsche UNESCO-Kommission, abgerufen am 12. Oktober 2017 (englisch).
cite-note-2929. â Owen Bowcott: After 18 years away America rejoins Unesco in surprise announcement. The Guardian, 13. September 2002, abgerufen am 12. Oktober 2017 (englisch).
cite-note-3030. â How Unesco countries voted on Palestinian membership. The Guardian, 1. November 2011, abgerufen am 12. Oktober 2017 (englisch).
cite-note-3131. â Update â UN-Kulturorganisation: USA stoppen Beitragszahlungen an UNESCO. In: tagesspiegel.de. 31. Oktober 2011, abgerufen am 12. Dezember 2023.
cite-note-3232. â Palestinians get Unesco seat as 107 vote in favour. BBC News, 31. Oktober 2011, abgerufen am 12. Dezember 2023 (britisches Englisch).
cite-note-3333. â Wegen Zahlungsboykott bei UNESCO â USA und Israel verlieren UNESCO-Stimmrecht. In: tagesschau.de. 8. November 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 10. November 2013; abgerufen am 12. Dezember 2023.
cite-note-3434. â Programm und Haushalt der UNESCO. Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 25. Oktober 2017; abgerufen am 25. Oktober 2017.
cite-note-3535. â Unesco passes contentious Jerusalem resolution. BBC News, 18. Oktober 2016, abgerufen am 12. Dezember 2023 (britisches Englisch).
cite-note-3737. â Anti-israelische Abstimmungen werden verschoben. Israelnetz.com, 9. Oktober 2017, abgerufen am 22. Oktober 2017.
cite-note-3838. â The United States Withdraws From UNESCO. In: Website des US-AuĂenministeriums (Medienmitteilung).
cite-note-4040. â Audrey Azoulay zur neuen Unesco-Chefin gewählt. In: Die Zeit. 13. Oktober 2017.
cite-note-4141. â Donald Trump: The UN has not reached its potential. BBC News, 18. September 2016, abgerufen am 12. Dezember 2023 (britisches Englisch).
cite-note-4242. â Daniel Frick: Das Ende der Geduld. Israelnetz, 17. Dezember 2017, abgerufen am 4. August 2018.
cite-note-4343. â Heather Nauert: Press Statement: The United States Withdraws From UNESCO. state.gov, 12. Oktober 2017, abgerufen am 22. Oktober 2017 (englisch).
cite-note-4545. â Israel verlässt aus Protest die UNESCO. In: Israelnetz.de. 4. Januar 2019, abgerufen am 19. Januar 2019.
cite-note-4646. â Sebastian Hesse: USA wollen wieder in die UNESCO. In: tagesschau.de. 12. Dezember 2023, abgerufen am 13. Juni 2023.
cite-note-4747. â Geopolitische GrĂźnde â USA wollen Unesco wieder beitreten. In: Spiegel Online. 12. Juni 2023, abgerufen am 12. Dezember 2023.
cite-note-4848. â The United States of America announces its intention to rejoin UNESCO in July. In: unesco.org. 12. Juni 2023, abgerufen am 12. Dezember 2023 (englisch, Presseerklärung der UNESCO).
cite-note-4949. â Trump-Regierung kĂźndigt erneuten RĂźckzug aus Unesco an. In: Deutschlandfunk. 22. Juli 2025, abgerufen am 22. Juli 2025.
cite-note-5050. â UNO-Kulturorganisation - USA wollen erneut aus Unesco austreten. In: Schweizer Radio und Fernsehen. 22. Juli 2025, abgerufen am 22. Juli 2025.
cite-note-5151. â Azoulay zur neuen Unesco-Chefin gewählt. FAZ.net, 10. November 2017, abgerufen am 12. Dezember 2022.
cite-note-5353. â Exekutivrat schlägt Khaled El-Enany als neuen UNESCO-Generaldirektor vor. 6. Oktober 2025, abgerufen am 5. November 2025.
cite-note-541. List of Members of the Executive Board UNESCO Membership by Electoral Gruppes. Aufgerufen am 16. November 2023.
cite-note-552. Election of Members of the Executive Board. In: UNESCO. 15. November 2023, abgerufen am 16. November 2023 (englisch).
48.85012.3062coordinatesKoordinaten: 48° 51Ⲡ0ⳠN, 2° 18Ⲡ22ⳠO